
Olivia Holmquist – eine neue Textilgeneration.
Olivia, eine Textilökonomie-Studentin von der Hochschule Borås, verbringt ein Auslandssemester in Melbourne, Australien. Vom Zurechtfinden in einer neuen Stadt und dem Kennenlernen unbekannter Mitbewohner bis hin zum Entdecken von Melbournes pulsierender Kaffeekultur und dem unvorhersehbaren Wetter teilt sie ihre Erfahrungen, Routinen und Zukunftsträume. Tauche ein und erfahre mehr über ihr Leben am anderen Ende der Welt und die Abenteuer, die ihren Aufenthalt geprägt haben.

Was ist dein Lieblingsgetränk in Melbourne?
Kaffee, natürlich! Melbourne ist das Mekka des Kaffees – die Stadt ist voller cooler Cafés, und man kann einfach nicht genug bekommen. Meistens trinke ich einen Flat White, der tatsächlich hier in Melbourne seinen Ursprung hat. Er ist wie ein Cappuccino, nur ohne Milchschaum, nur mit Milch – deshalb heißt er „flat“. Einmal allerdings, als ich auf dem Weg zur Uni war, brauchte ich etwas Stärkeres, und mir wurde ein „Magic“ empfohlen. Das ist wie ein Flat White, aber mit nur halb so viel Milch.

Wie sieht ein typischer Tag in Melbourne aus?
Ich wache früh auf und gehe jeden Morgen zum Pilates – ich gehe in ein Studio namens Core Plus. Danach gehe ich nach Hause, frühstücke und fahre dann zur Uni. Nach der Uni gehe ich oft in ein Café, um zu lernen. Abends treffe ich meine Freunde, und wir gehen meistens in eine Bar.

Warum Pilates?
Es ist einfach so gut – es ist Krafttraining auf der Matte oder an speziellen Pilates-Geräten. Es sind überwiegend Frauen dort, und die Atmosphäre ist großartig, mit Musik und guter Stimmung. Man trainiert den ganzen Körper, sowohl kleine als auch große Muskelgruppen, ohne sich danach völlig erschöpft zu fühlen.

Wie ist das Wetter in Melbourne?
Als ich im Juli hier ankam, war es mitten im Winter. Es war so kalt! Es hat ständig geregnet, tagsüber waren es etwa 13 Grad und nachts ging es bis auf 2 Grad runter. Die Isolierung ist schlecht, und drinnen ist es eiskalt, deshalb habe ich ständig gefroren. Jetzt ist Frühling und deutlich wärmer, auch wenn sich das Wetter an einem einzigen Tag stark ändern kann. In Melbourne kann man alle vier Jahreszeiten an nur einem Tag erleben.

Welche Wool-Rebel-Kleidungsstücke funktionieren am besten?
Ich trage die Awassi-Jacke sehr oft. Sie ist perfekt, wenn es kalt ist, wird aber nicht zu warm, wenn die Temperaturen im Laufe des Tages steigen. Außerdem habe ich die Tedd-Jacke fast rund um die Uhr getragen, besonders drinnen, weil es dort so kalt war. Beide Jacken – Awassi und Tedd – habe ich auch mit auf eine Reise nach Neuseeland genommen. Dort gab es Schnee und Minusgrade, und ich war wirklich froh, sie dabeizuhaben.

Was hast du in Neuseeland gemacht?
Wir waren eine große Gruppe von Freunden und sind während der Semesterferien dorthin gereist. Wir haben Vans gemietet und die ganze Südinsel bereist. Wir sind gewandert und Ski gefahren. Manchmal lag so viel Schnee, dass die Straßen gesperrt wurden – dort gibt es keine Winterreifen, stattdessen werden Schneeketten aufgezogen, wenn man in die Berge fährt. Die Natur ist magisch, und das Skifahren ist fantastisch!
Was möchtest du nach deinem Studium machen?
Ich möchte dazu beitragen, die Textilindustrie zu verändern und in irgendeiner Form im Bereich Nachhaltigkeit arbeiten. Ich habe vor Beginn meines Studiums am Projekt Biolyftet teilgenommen, und das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Dinge anders zu machen. Das war der Grund, warum ich mich für Textilmanagement entschieden habe. In diesem Bereich passiert bereits viel, aber es gibt noch unglaublich viel zu tun.
Top drei Dinge in Melbourne, die man nicht verpassen sollte:
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Alle Cafés – besonders eines namens Higher Ground. Dort solltest du unbedingt einen Kaffee namens Mount Blanc probieren.
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Das Viertel, in dem ich gewohnt habe, Fitzroy. Es ist super gemütlich, mit Wochenendmärkten und vielen kleinen Boutiquen, Bars und Restaurants.
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Und als dritter Tipp: ein Ausflug nach Brighton Beach – mit dem Meer, dem kleinen Ort und den bunten Strandhäuschen.

